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Dieser Blog trägt Neuigkeiten, Forschungsergebnisse und Hintergründe rund um das moderne Neurofeedback zusammen.
Was ist Neurofeedback ?
Neurofeedback ist eine Form des Biofeedbacks. Unter Biofeedback wird eine Methode verstanden, bei der Patienten lernen können, Selbstkontrolle über bestimmte Funktionen ihres Körpers wie bspw. der Atmung oder der Herzrate zu erlangen. Hierbei wird die körperliche Aktivität kontinuierlich akustisch oder optisch über einen Bildschirm zurückgemeldet. Die Aufgabe von Patienten besteht darin die körperlichen Aktivitäten aktiv zu beeinflussen. Treten Veränderungen in Richtung bestimmter Zielvorgaben (bspw. Herzrate senken) ein, so wird dies zurückgemeldet. Die kontinuierliche Rückmeldung führt zu einem Lernprozess, der langfristig die Selbstkontrolle der ansonsten autonom ablaufenden Funktionen ermöglicht.
Das Neurofeedback meldet die Aktivität unseres Gehirns zurück und stellt diese auf einem Bildschirm dar. Hierzu gibt es unterschiedliche Verfahren. Üblich ist es z. B. die Gehirnaktivität mithilfe von Elektroden über das EEG (Elektroenzephalogramm) sowie über die Hirndurchblutung zu erfassen.
Neurofeedback ist in der Behandlung von AD(H)S, Migräne, Schlafstörung und einer Vielzahl weiterer Krankheiten vom Vorschulalter bis ins hohe Alter erfolgreich möglich. In modernen Behandlungskonzepten ist das Verfahren nicht mehr wegzudenken, da es oft medikamentöse Therapien überflüssig macht.
Ziel des Neurofeedback ist es durch eine situtionsgebundene Optimierung der Hirnströme die Wahrnehmung, das Denken, die Aufmerksamkeit, das Verhalten und das Wohlbefinden nachhaltig positiv zu beeinflussen. Neurofeedback ist relativ einfach anzuwenden, völlig schmerzfrei, nach derzeitigem Stand nebenwirkungsfrei und immer die bessere Wahl zu Medikamenten. Die Effekte von Neurofeedbacktraining halten nach regelmäßigem Training auch über mehrere Monate ohne Training an und werden, ähnlich wie Fahrradfahren oder Schwimmen, kaum wieder verlernt.
Medizinische Anwendungen: Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, Epilepsie, Autismus, Schlaganfall, Angststörungen, Depressionen, Schlafstörungen, Migräne, Tic-Störungen, Tourette-Syndrom,
Mentale Spitzenleistungen: sog. Peak-Performance-Training (Mentaltraining im Spitzensport, z. B. Golf), Erhaltung der geistigen Flexibilität im Alter
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